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Unterschiede

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invis_server_wiki:installation:diskprep [2017/02/28 16:33]
flacco [Festplatten größer 2TB, UEFI Boot, Secure Boot]
invis_server_wiki:installation:diskprep [2018/05/18 13:00] (aktuell)
flacco [Festplatten größer 2TB, UEFI Boot, Secure Boot]
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 Mit dem Wechsel von BIOS zu (U)EFI und der Tatsache, dass Festplatten größer 2 Terrabyte inzwischen marktgängig sind ergeben sich für die Festplattenpartitionierung und den Bootmanager ein paar Veränderungen,​ die bei Nichtbeachtung wirklich nervig sein können. Mit dem Wechsel von BIOS zu (U)EFI und der Tatsache, dass Festplatten größer 2 Terrabyte inzwischen marktgängig sind ergeben sich für die Festplattenpartitionierung und den Bootmanager ein paar Veränderungen,​ die bei Nichtbeachtung wirklich nervig sein können.
  
-  - Festplatten größer als 2 Terrabyte müssen mit einer GUUID- anstelle einer MBR-Partitionstabelle partitioniert werden. Das stellt grundsätzlich kein Problem dar, da die Setup-Routinen moderner Betriebssysteme dies automatisch erledigen. Daraus wiederum ergeben sich neue Bedingungen für den Bootmanager.+  - Festplatten größer als 2 Terrabyte müssen mit einer GPT- anstelle einer MBR-Partitionstabelle partitioniert werden. Das stellt grundsätzlich kein Problem dar, da die Setup-Routinen moderner Betriebssysteme dies automatisch erledigen. Daraus wiederum ergeben sich neue Bedingungen für den Bootmanager.
   - Wird als Boot-Methode im UEFI eines Systems als Bootmethode "​UEFI"​ gewählt, muss am Anfang jeder bootfähigen Festplatte eine EFI System Partition angelegt und mit einem FAT32 Dateisystem formatiert werden. Auf Systemen auf denen parallel ein Windows (ab Windows 7) installiert ist verfügen bereits über eine solche Partition. Sie darf in diesem Fall auf keinen Fall beim Linux-Setup neu formatiert werden, da ansonsten das Windows nicht mehr gestartet werden kann. Diese Partition kann nicht oder nur mit Einschränkungen auf einem Linux-Software-RAID Device angelegt werden. Das wiederum ist nachteilig für die Installation eines Servers der beim Ausfall einer Platte auch von jeder beliebigen anderen starten soll.   - Wird als Boot-Methode im UEFI eines Systems als Bootmethode "​UEFI"​ gewählt, muss am Anfang jeder bootfähigen Festplatte eine EFI System Partition angelegt und mit einem FAT32 Dateisystem formatiert werden. Auf Systemen auf denen parallel ein Windows (ab Windows 7) installiert ist verfügen bereits über eine solche Partition. Sie darf in diesem Fall auf keinen Fall beim Linux-Setup neu formatiert werden, da ansonsten das Windows nicht mehr gestartet werden kann. Diese Partition kann nicht oder nur mit Einschränkungen auf einem Linux-Software-RAID Device angelegt werden. Das wiederum ist nachteilig für die Installation eines Servers der beim Ausfall einer Platte auch von jeder beliebigen anderen starten soll.
   - Wird als Bootmethode im UEFI des Rechners "​Legacy"​ eingestellt muss auf Festplatten die mit einer GUUID Partitionstabelle (GPT) partitioniert wurden am Anfang der Platte eine winzige Grub Boot Partition (es genügen 8MB) angelegt werden in die ein Teil des Bootmanagers installiert wird. Diese Partition benötigt keinen Einhängepunkt. Sie darf ebenfalls nicht als Software-RAID Partition ausgelegt werden, was in diesem Fall aber unnötig ist, da deren Inhalt beim Installieren oder Aktualisieren des Systems automatisch gepflegt wird.   - Wird als Bootmethode im UEFI des Rechners "​Legacy"​ eingestellt muss auf Festplatten die mit einer GUUID Partitionstabelle (GPT) partitioniert wurden am Anfang der Platte eine winzige Grub Boot Partition (es genügen 8MB) angelegt werden in die ein Teil des Bootmanagers installiert wird. Diese Partition benötigt keinen Einhängepunkt. Sie darf ebenfalls nicht als Software-RAID Partition ausgelegt werden, was in diesem Fall aber unnötig ist, da deren Inhalt beim Installieren oder Aktualisieren des Systems automatisch gepflegt wird.

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