Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
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invis_server_wiki:installation:basesetup-160:agama [2026/05/19 12:01] flacco [Speicherung] |
invis_server_wiki:installation:basesetup-160:agama [2026/05/19 12:20] (aktuell) flacco [Authentifizierung] |
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| Sind alle Volumes angelegt, müssen Sie **agama** noch das zu nutzende Boot-Device angeben. Dies wird über die Schaltfläche "Andere Optionen" vorgenommen. Klicken Sie dort auf "Boot-Optionen" ändern und wählen Sie Festplatte "sda" aus. | Sind alle Volumes angelegt, müssen Sie **agama** noch das zu nutzende Boot-Device angeben. Dies wird über die Schaltfläche "Andere Optionen" vorgenommen. Klicken Sie dort auf "Boot-Optionen" ändern und wählen Sie Festplatte "sda" aus. | ||
| + | Überprüfen Sie alle Ihre Einstellungen in der jetzt unten angezeigten Zusammenfassung, achten Sie vor allem auf die Größen der Volumes. Wie gesagt, dass Volume "local" dient nur als Puffer und wird später wieder gelöscht. | ||
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| + | ==== Software ==== | ||
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| + | Hier können Sie alles lassen, wie es ist. Um die Software kümmert sich unser Setup-Script. | ||
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| + | ==== Authentifizierung ==== | ||
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| + | Hier haben Sie die Möglichkeit einen ersten Benutzer anzulegen, dieser wird als "sudo" User geführt und die Möglichkeit ein Passwort für den Benutzer root zu setzen. | ||
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| + | Ist alles erledigt, klicken Sie oben rechts im Fenster auf die Schaltfläche "Installieren". Sollte eine **agama** eine Fehlermeldung bezüglich des Anlegens der Partition "md0p1" melden, klicken Sie auch wenn es widersinnig erscheint auf die Option "Nein". Es klappt trotzdem alles. | ||
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| + | Am Ende der Installation möchte das System neu gestartet werden. | ||
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| + | ==== Wenn mit den Größen der Volumes etwas schief gegangen ist... ==== | ||
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| + | Im Falle zu großer Volumes können diese, so sie mit Dateisystem **ext4** formatiert wurden, nachträglich verkleinert werden. Das funktioniert nur wenn die Dateisysteme **nicht** eingehängt sind, also im Falle eines var-Volumes nur aus einem Rescue-System heraus. Das ganze funktioniert wie folgt. Zunächst erfolgt der umount: | ||
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| + | invis:~ # umount /dev/system/srv | ||
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| + | Danach muss das Dateisystem zwingend überprüft werden: | ||
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| + | <code> | ||
| + | invis:~# e2fsck -f /dev/system/srv | ||
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| + | Jetzt kann zunächst das Dateisystem verkleinert werden, im Beispiel auf 100GiB: | ||
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| + | invis:~# resize2fs /dev/system/srv 100G | ||
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| + | Anschließend wird das Volume passend dazu verkleinert: | ||
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| + | invis:~# lvresize -L 100G /dev/system/srv | ||
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| + | Danach kann das Volume wieder eingehängt werden. Am einfachsten mit: | ||
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| + | invis:~# mount -a | ||
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| + | //**Achtung:** Das Dateisystem **XFS** lässt sich nicht verkleinern.// | ||
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| + | Wird das Verkleinern in einem Rescue-System vorgenommen sind zunächst MD-RAID-Verbünde und auch darauf befindliche Logical-Volumes inaktiv. Beides muss erst aktiviert werden. Zunächst der RAID-Verbund mit: | ||
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| + | invis:~ # mdadm --assemle --scan | ||
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| + | Dann sind die betreffenden Volumes zu aktivieren, hier am Beispiel des var-Volumes: | ||
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| + | invis:~ # lvchange -ay /dev/system/var | ||
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| + | Danach wird verfahren wie zuvor gezeigt. | ||
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| + | Hoffen wir mal, dass **agama** irgendwann erwachsen wird! | ||