invis_server_wiki:installation:basesetup-160

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invis_server_wiki:installation:basesetup-160 [2026/02/16 10:42]
flacco [Netzwerkkonfiguration]
invis_server_wiki:installation:basesetup-160 [2026/02/16 11:15] (aktuell)
flacco [Netzwerkkonfiguration]
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 Um die Benennung der Netzwerkschnittstellen mit den einzelnen Firewall-Zonen eines invis-Servers in Verbindung zu bringen, werden die Namen der Netzwerkschnittstellen auf Basis von udev-Regeln vergeben. Auch die Benennung der im Laufe des Setups einzurichtenden VPN-Schnittstelle wird ein entsprechender Name gegeben: Um die Benennung der Netzwerkschnittstellen mit den einzelnen Firewall-Zonen eines invis-Servers in Verbindung zu bringen, werden die Namen der Netzwerkschnittstellen auf Basis von udev-Regeln vergeben. Auch die Benennung der im Laufe des Setups einzurichtenden VPN-Schnittstelle wird ein entsprechender Name gegeben:
  
-^  ​Früherer ​Gerätename ​ ^  Aktueller Name  ^ +^  ​Vom System vergebener ​Gerätename ​ ^  Aktueller Name  ^ 
-|  eth0                 ​|  extern ​         | +|  eth0 oder enpXsY ​               ​|  extern ​         | 
-|  eth1                 ​| ​ intern ​         | +|  eth1 oder enpXsY ​                |  intern ​         | 
-|  //​eth2// ​            ​| ​ //​dmz// ​        |+|  //​eth2 ​oder enpXsY//             ​| ​ //​dmz// ​        |
 |  tun1                 ​| ​ vpn             | |  tun1                 ​| ​ vpn             |
  
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 Die zweite Netzwerkkarte (intern) muss mit einer festen IP-Adresse versehen werden. Selbst, wenn über den Internet-Service-Provider eine feste IP-Adresse zur Verfügung steht, ist für das interne Netz die Verwendung eines eigenen Netzes zwingend. Die zweite Netzwerkkarte (intern) muss mit einer festen IP-Adresse versehen werden. Selbst, wenn über den Internet-Service-Provider eine feste IP-Adresse zur Verfügung steht, ist für das interne Netz die Verwendung eines eigenen Netzes zwingend.
  
-Falls mehr als zwei Netzwerkschnittstellen vorhanden sind, wird die dritte Schnittstelle in **dmz** umbenannt, auch wenn das invis-Server Setup dies in keiner Weise nutzt.+Falls mehr als zwei Netzwerkschnittstellen vorhanden sind, wird die dritte Schnittstelle in **dmz** umbenannt, auch wenn das invis-Server Setup dies (derzeit) ​in keiner Weise nutzt. 
 + 
 +Die Erstellung der UDEV-Regeln wird mittels unseres Script **//​netsetup//​** erledigt, aufgerufen wird es ohne weitere Parameter:​ 
 + 
 +<​code>​ 
 +localhost:~ # netsetup 
 +localhost:~ # reboot 
 +</​code>​ 
 + 
 +Im Anschluss an dessen Ausführung muss das System neu gestartet werden. **//​netsetup//​** sorgt automatisch dafür, dass die externe Schnittstelle versucht sich eine IP-Adresse per DHCP zu besorgen. Wenn alles gut geht, ist der Server also nach dem Reboot per **SSH** erreichbar. 
 + 
 +Die Konfiguration der internen oder weiterer Schnittstellen erfolgt mittels des neuen Scripts **//​netdevconf//​**. 
 + 
 +//​**Achtung:​ Vermeiden Sie es Ihrem lokalen Netzwerk typisch Adressbereiche gängiger Router-Modelle wie auch üblicher Docker Konfigurationen zu verpassen. Hier ein paar Beispiele von denen Sie die Finger lassen sollten:​**//​ 
 + 
 +^  typische IP Netze gängiger Router und Docker-Installationen ​ ^ 
 +|  192.168.0.0/​24 ​                    | 
 +|  192.168.1.0/​24 ​                    | 
 +|  192.168.2.0/​24 ​                    | 
 +|  192.168.50.0/​24 ​                   | 
 +|  192.168.100.0/​24 ​                  | 
 +|  192.168.177.0/​24 ​                  | 
 +|  192.168.178.0/​24 ​                  | 
 +|  192.168.188.0/​24 ​                  | 
 +|  172.16 - 24.0.0/​16 ​                | 
 + 
 +Achtung: Bevor Sie jetzt die Netzwerkschnittstellen Ihres invis-Servers konfigurieren ein Hinweis dazu. invis-Server können lediglich mit 16 und 24 Bit breiten Netzwerkmasken also „255.255.0.0“ (/16) und „255.255.255.0“ (/24) umgehen. Idealerweise konfigurieren Sie für die interne Netzwerkschnittstelle ein privates IP-Netzwerk der Klassen „B“ (172.16.0.0 bis 172.31.255.255) oder „C“ (192.168.0.0 bis 192.168.255.255). Über die Unterstützung von Klasse „A“ Netzen denken wir noch nach, erachten dies aber nicht wirklich als notwendig für „kleine“ Netze. 
 + 
 +**//​netdevconf//​** erfordert als Aufrufparameter zunächst den Namen der Schnittstelle und dann die gewünschte IP-Adresse nebst Netzwerkmaske in Kurzschreibweise:​ 
 + 
 +<​code>​ 
 +localhost:~ # netdevconf intern 172.26.0.10/​16 
 +</​code>​ 
 + 
 +Wir unterteilen die Netze der beiden unterstützten Netzwerkklassen für den DHCP-Server in verschiedene Bereiche (Damit ist **kein** Subnetting gemeint). Die nachfolgende Tabelle zeigt die verschiedenen Bereiche, angezeigt wird jeweils nur der Host-Anteil der IP-Adressen. 
 + 
 +^  Geräteklasse ​ ^  Klasse C Netz  ^  Klasse B Netz  ^ 
 +^  Server ​ |  .11 - .19  |  .0.11 - .0.253 ​ | 
 +^  Drucker ​ |  .20 - .50  |  .1.1 - .1.254 ​ | 
 +^  IP-Geräte ​ |  .60 - .90  |  .2.1 - .3.254 ​ | 
 +^  PCs  |  .120 - .199  |  .4.1 - .4.254 ​ | 
 +^  dyn. Bereich ​ |  .200 - .220  |  .200.1 - .200.254 ​ |
  • invis_server_wiki/installation/basesetup-160.1771238565.txt.gz
  • Zuletzt geändert: 2026/02/16 10:42
  • von flacco