invis_server_wiki:installation:basesetup-160

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen Revision Vorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
invis_server_wiki:installation:basesetup-160 [2026/05/19 08:20]
flacco [Umsetzung]
invis_server_wiki:installation:basesetup-160 [2026/05/20 11:13] (aktuell)
flacco [Umsetzung]
Zeile 42: Zeile 42:
 //​**Hinweis:​** Lesen Sie für Systeme mit Festplatten größer 2TB und/oder aktiviertem UEFI-Boot bitte die entsprechenden Hinweise [[http://​wiki.invis-server.org/​doku.php/​invis_server_wiki:​installation:​diskprep#​festplatten_groesser_2tb_uefi_boot_secure_boot|hier]].//​ //​**Hinweis:​** Lesen Sie für Systeme mit Festplatten größer 2TB und/oder aktiviertem UEFI-Boot bitte die entsprechenden Hinweise [[http://​wiki.invis-server.org/​doku.php/​invis_server_wiki:​installation:​diskprep#​festplatten_groesser_2tb_uefi_boot_secure_boot|hier]].//​
  
-**[[ :​invis_server_wiki:​installation:​|Leap-Setup mit agama]]**+=== Setup mit agama ===
  
 +**[[ :​invis_server_wiki:​installation:​basesetup-160:​agama|Leap-Setup mit agama]]**
  
 +=== SSH Zugang ===
  
-Hier noch einmal die Befehle die Sie zur Partitionierung und zum Anlegen ​des RAID1 Verbundes benötigen:​ +Nach der Installation ​des Systems mit **agama** ist der SSH-Dienst zunächst inaktiv. Das lässt sich leicht ändern:
- +
-**Festplatte partitioniern:​**+
  
 <​code>​ <​code>​
-linux:~ # fdisk /dev/sdX+invis:~ # systemctl start sshd.service
 </​code>​ </​code>​
  
-Es werden ​wie gesagt auf jeder Platte 2 Partitionen benötigteine Boot-Partition (BIOS Boot oder UEFI Boot) und eine Partition vom Typ "LINUX RAID"​. +Weiter muss dafür gesorgt ​werden, ​dass der SSH-Dienst auch nach einem Neustart des Servers automatisch startet:
- +
-**RAID-Verbund anlegen:**+
  
 <​code>​ <​code>​
-linux:~ # mdadm --create /dev/md0 --level=1 --raid-devices=2 /dev/sda2 /dev/sdb2+invis:~ # systemctl enable sshd.service
 </​code>​ </​code>​
  
-Leider geht **agama** mit festen Größenangaben zu erstellender LVM-Volumes nicht korrekt um. Um sicher zu sein muss ein bereits angelegtes Volume noch ein mal editiert werden. Es zeigt sich, dass die Checkbox für "​Größenzuwachs erlauben"​ wieder aktiviert ist. Wird das übersehen nutzt **agama** den gesamten Platz des physical Volumes aus und vergrößert alle anzulegenden Volumes im Verhältnis der getätigten Größenangabe,​ was ziemlicher Schwachsinn ​ist.  +Zu bedenken ist, dass ein SSH-Login ​des Benutzers root unter Verwendung von Benutzername ​und Passwort nicht möglich ​ist. Sie können sich mit dem Benutzer anmeldenden Sie während des Setups eingerichtet haben und dann mit //**su -**// oder //**sudo -i**// arbeiten. Möglich ist auch, dass Sie sich direkt als root via SSH mit der Public-Key-Methode anmelden. Dazu müssen Sie sich ein SSH-Schlüsselpaar erzeugen und den Public-Key in die Datei: <file>/root/.ssh/authorized_keys</fileschreiben.
- +
-Wird dieser Umstand nicht übersehen, ärgert **agama** ​mit dem nächsten UnfugEr legt auf dem RAID-Volume eine Partition an, die genau so groß ist wie die Summe der logical Volumes. Den daraus resultierenden freien Platz nachträglich der angelegten Partition zuzuordnen ist so gut wie unmöglich. In diesem Fall ist der einfachste Workaround auf dem freien Platz mit **fdisk** eine zweite Partition anzulegen ​und diese dann als physical Volume der zuvor angelegten Volumegroup zuzuordnen. +
- +
-Im Falle zu großer Volumes können diese, so sie mit Dateisystem ​**ext4** formatiert wurden, nachträglich verkleinert werden. Das funktioniert nur wenn die Dateisysteme **nicht** eingehängt sind, also im Falle eines var-Volumes nur aus einem Rescue-System heraus. Das ganze funktioniert wie folgt. Zunächst erfolgt der umount: +
- +
-<​code>​ +
-invis:~ # umount ​/dev/system/​srv +
-</​code>​ +
- +
-Danach muss das Dateisystem zwingend überprüft werden: +
- +
-<​code>​ +
-invis:~# e2fsck -f /​dev/​system/​srv +
-</​code>​ +
- +
-Jetzt kann zunächst das Dateisystem verkleinert werden, im Beispiel auf 100GiB: +
- +
-<​code>​ +
-invis:~# resize2fs /​dev/​system/​srv 100G +
-</​code>​ +
- +
-Anschließend wird das Volume passend dazu verkleinert:​ +
- +
-<​code>​ +
-invis:~# lvresize -L 100G /​dev/​system/​srv +
-</​code>​ +
- +
-Danach kann das Volume wieder eingehängt werden. Am einfachsten mit: +
- +
-<​code>​ +
-invis:~# mount -a +
-</​code>​ +
- +
-//**Achtung:** Das Dateisystem **XFS** lässt sich nicht  verkleinern.// +
- +
-Wird das Verkleinern in einem Rescue-System vorgenommen sind zunächst MD-RAID-Verbünde und auch darauf befindliche Logical-Volumes inaktiv. Beides muss erst aktiviert werden. Zunächst ​der RAID-Verbund mit: +
- +
-<​code>​ +
-invis:~ # mdadm --assemle ​--scan +
-</​code>​ +
- +
-Dann sind die betreffenden Volumes zu aktivieren, hier am Beispiel des var-Volumes: +
- +
-<code> +
-invis:~ # lvchange -ay /dev/system/var +
-</code> +
- +
-Danach wird verfahren wie zuvor gezeigt. +
- +
-Hoffen wir mal, dass **agama** irgendwann erwachsen wird!+
 ===== Letzte Vorbereitungen ===== ===== Letzte Vorbereitungen =====
  
  • invis_server_wiki/installation/basesetup-160.1779178832.txt.gz
  • Zuletzt geändert: 2026/05/19 08:20
  • von flacco