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Leap 16.0 Setup mit agama

Wie bereits gesagt, sind die Fähigkeiten von agama hinsichtlich des Festplattenmanagements als überschaubar zu bezeichnen, daher ist ein wenig Handarbeit erforderlich bevor agama von der Leine gelassen wird.

Es beginnt damit das System über ein Leap-Installationsmedium in ein Rescue-System zu booten. Dort ist der erste Schritt die Anpassung des Tastatur-Layouts. In meinem Fall für eine deutsche Tastatur:

agama:~ # loadkeys de

Es folgt die Partitionierung der beteiligten Festplatten, ich gehe hier von zwei Festplatten sda und sdb aus. Zunächst sollte klar sein auf welche Art Legacy oder UEFI das System gebootet wird, da sich dies auf die Partitionierung auswirkt.

Es werden auf den Festplatten je 2 Partitionen angelegt. Die erste ist abhängig vom Boot-System:

  • Legacy – Erste Partition muss 8MB groß und vom Typ „BIOS Boot“ sein.
  • UEFI – Erste Partition muss 256MB groß und vom Typ „EFI Boot“ sein.

Die zweite Partition belegt jeweils den gesamten Rest der Platte und muss vom Typ „Linux RAID“ sein.

Partitioniert wird mit mit fdisk.

Hinweis: Seit Leap 16 wird sowohl für das Rescue-System als auf für die Installation mit agama bei jedem Start ein individuelles Root-Passwort generiert. Dieses wird nach dem Boot-Vorgang auf der ersten Konsole des Systems ausgegeben. Sind Sie in der grafischen agama Konsole müssen Sie mit der Tasten-Kombination „STRG+Alt+F1“ auf Konsole 1 wechseln um es lesen zu können. Zurück kommen Sie mit „STRG+F2“.

agama:~ fdisk /dev/sda

Legen Sie zunächst auf jeder Festplatte eine neue Partitionstabelle vom Typ GPT (fdisk: Taste g) an.

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  • Zuletzt geändert: 2026/05/19 08:48
  • von flacco